Mittwoch, 26. Januar 2011

11. Gottesfuerchtige Ugander!

Viele Geschaefter sind, wie die Bilder zeigen, sehr freimuetig mit der Bekennung zu Gott angeschrieben. Wir in der Schweiz (Europa) verstecken unser Glaube (Herkunft) oft.



 Auch Allah ist vertreten...  :-)





 Die Busse fuer den Oeffentlichen Verkehr haben meistens einen Bibelspruch auf dem Rueckfenster aufgeklebt.




Sonntag, 23. Januar 2011

10. Brunnen und Schule

Mein Fruehstueck!


Mein Mitbewohner!


 Einer hilft zuschauen!

 
Eine weiter Ladung Material kommt an!
Der Truck haette um 13:00 Uhr ankommen sollen. Aber die Uhren ticken hier oft anders. Die Arbeiter durften den ganzen Tag in der Sonne liegen weil kein Zement vorhanden war. Aber Easy bleiben! Schlussendlich habe ich keine sehr gutes Gefuehl, dass die Arbeit gemacht ist wenn ich wieder zurueck in die Schweiz fliege (respektive weiter nach Atlanta) :-)


 Neben dem Brunnen moechte ich eine Sitzbank errichten mit einer schoenen Tafel und einer Widmung. 
So soll sie ausschauen!


Das ist bereits die erste Lage Steine auf dem Fundament!


 Uwe und Kalungi!


 Michael Jackson...


  
Ein paar eindruecke zum Bau vom Brunnen!






 Der Boden der Schule wird mit grossen Steinen (hard core) aufgefuellt, danach werden kleine Steine (aggregate) in der Groesse einer Pflaume mit Zement gemischt und dann wird der Boden damit aufgefuellt.



Auch die Politik interessiert sich fuer den Brunnen!
Der Chef vom Distrikt macht seinen ersten Besuch (nicht offiziell)!



 ...es herrscht grosse Freude!


Das Fundament fuer die Sitzbank soll grosszuegig erstellt sein, damit es auch haelt. Da haben der brickslayer (Maurer) und ich nicht die selbe Meinung. 





Wenn einer mal anfaengt wollen alle helfen...
:-)

Sonst geht es mir gut, ich melde mich bald wieder.
Magen alles in Ordnung...
Bier ist i.o.
..Heimweh nach Dodo...

Liebe Gruesse aus Afika!
Uwe

9. Degustation in der Brauerei und Wetterkapriolen


 Brauereibesuch und Degustation
(Auf die Bilder der Brauerei habe ich verzichtet, ich zeige Euch die Brauerei Falken AG)
Heute gab es einen Spezialbesuch in der Brauerei Niles. 
Die Brauerei ist auf einem sehr neuen Stand.








Dienstag, 18. Januar 2011

8. Der Brunnen steht!

Guten Tag zusammen

Der Brunnen steht. Ich freue mich sehr Euch mittzuteilen, dass das Hauptziel erreicht ist.
Wir konnten letzte Woche testpumpen und heute konnte der Brunnen fertig erstellt werden.
Die Pumpe wird nun noch eine weitere Woche blockiert. Wir warten die mikrobiologischen Ergebnisse ab.
Das Wasser ist visuell aber klar, rein und geruchlos. ...es reizt mich gleich einzumaischen und ein Bier zu brauen!

Die Brunnen die in der Umgebung liegen wurden meistens von Hand gegraben. Sie sehen von aussen aehnlich aus aber sind lange nicht so tief wie dieser Brunnen. Wir haben bis auf 54m Tiefe gebohrt. Zur Zeit haben wir hier in Uganda Trockenzeit und eher wenig Regen. Darum trifft es sich sehr gut, dass wir in dieser Zeit gebohrt haben. Somit mussten wir tiefer bohren als wenn wir Regenzeit gehabt haetten. Und im Vergleich zu den Umliegenden Brunnen die manchmal kein Wasser fassen, wird dieser Brunnen voraussichtlich auch in Trockenzeiten Wasser liefern koennen.

Ich haette gerne mehr Fundament unter dem Brunnenkonstrukt gehabt, es wurde mir auch versichert. Aber wenn man nicht immer vor Ort ist dann kommt es manchmal anders. Aber der Brunnenbauer versicherte mir, dass genuegend Fundament vorhanden ist (Nationale Standarts).  *smile*
Ich bedanke mich bei Allen die hierzu beitgetragen haben. Dieser Brunnen bedeutet den Menschen hier sehr viel.

katonda mulungi  ( Gott sei Dank! )






Montag, 10. Januar 2011

7. Verschiedene Eindruecke

Ein Erlebnis in der Bank:
Ein Mann oeffnet seinen Hosengurt und die Hose. Er wuhlt in seinen Unterhosen herum und holt 20'000 UGX Scheine hervor. Nach langem gruebeln, ohne zu uebertreiben, fand er noch 20'000 UGX tief in seiner Unterhose. :-)

Bodaboda:
Das uebliche Transportmittel von A nach B zu kommen ist hier ein Bodaboda. Das sind ca. 250ccm Motorraeder. Einmal quer durch Stadt Jinja kostet 90Rp.! Ich habe schon bis zu vier Personen auf einem Bodaboda gesehen, ich selber war auch schon zu dritt unterwegs. Es gibt ein paar wenige die einen Helm tragen, aber die meide ich. Denn meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Fahrer mit Helm nicht so sicher sind mit einem 90kg-Mann auf der Ruecksitz.




Duschen:
Wenn ich Dusche, dann faerbt sich das Wasser tief braun. Es kommt so viel Schmutz zusammen, dass ist unglaublich (vermutlich vom Busch).
Es sind kleine Details die bei uns einfach anders sind. Das Wasser lauft in der Dusche nicht ab, die Duschkoepfe kalt und warm sind falsch installiert (ich versuchte sie nicht zu wechseln), auf das Duschtuch kacken die Gekos, das Wasser kann man nicht trinken, noch zum Mundspuelen verwenden, Moskitos verfolgen einem und Nachte sind heiss! Aber ich jammer nicht, denn es ist spannend und ich erlebe sehr viel Neus. Man lernt zu schaetzen was man zu Hause hat.

Preise:
6dl Bier = 90 Rp.
Mango = 20 Rp.
Essen in einem noblen Restaurant = 12 Fr.
SIM-Karte fuer Mobilephone = 60 Rp. (0.6 Fr.)
Labotp = 500 Fr.
Volleyball 10 Fr.
Hotel = 30 - 50 Fr.

Ihr hoert vermutlich erst ende Woche wieder von mir. Morgen werde ich nach Kimanto fahren um zu pruefen wie weit die Brunnenarbeiten vorangeschritten sind. Am Mittwoch treffe ich eine Schweizer Familie in Kampala, usw.

Liebe Gruess aus dem warmen Afrika und bis bald.

Uwe Siegrist

 Sunset


 Uwe am Mango essen! Mh...


 Ein solches Huhn habe ich gegessen! 


 Mosungo




 ...ueberall viele Kinder!


 Das ist eine natuerliche Quellfassung. Ein solches Projekt kann natuerlich nur dort realisiert werden wo das Wasser an der Oberflaeche aus dem Boden kommt. Oft sind diese Brunnen verschmutzt. 
Dieser "Brunnen" ist noch nicht fertig gebaut. Die offene Wasserflaeche wird mit Steinbrocken und geschlossen. Danach wird die Flaeche bepflanzt. So verhindert man die Verschmutzung vom Wasser.


6. Fensterbau

Wenn wir in der Schweiz neue Fenster kaufen, dann muessen die Waermedaemmwerte stimmen, die Fenster muessen Schallsicher sein, wenn moeglich kippbar, usw.
Hier sind die Anforderungen nicht so gross. Der Schlosser Munamasaka und gingen zum Inder (Metallhandel) und kauften 4-Kantstangen am Stueck ein. Dann suchte er sich auf einem Grundstueck in Jinja einen Platz und startete mit saegen und schweissen. Total 10 Fenster und 3 Tueren soll es geben. Bin ja mal gespannt. Als Munamasaka die Rahmen geschweisst hatte kontrollierte ich die erste Arbeit und verglich die Masse der Oeffnungen vom Rohbau mit den Rahmen. Die Fenster waren in Ordnung, aber die Tueren hat er doppelt so gross erstellt wie sie sein sollten. 1m 60cm, anstelle 90cm??? Die Fensterrahmen werden nun noch grundiert und erst wenn der Grundrahmen im Gebaeude eingebaut ist, wird das Glas eingesetzt und der Rahmen bemalt.

 "Baustelle"


Schweissnaht!


Schweissgeraet!
(SUVA-konform)

Leider habe ich jetzt nicht aktuelle Bilder, aber die Fenster schauen wircklich gut aus.
Wenn ich diese mit anderen hier vergleiche haben wir eher eine bessere Qualitaet.
Und was die Tueren betrifft, konnte alles ohne Mehrkosten wieder in Ordnung gebracht werden.

Liebe Gruess aus Kimanto, Uganda
Uwe Siegrist

Schmuesu my princess!